Die Arbeit des Komitees dient der Vertretung der Interessen der AE und deren Mitglieder sowie der Wissensvermittlung zu politischen Fragen im Umfeld der Endoprothetik.
Externe Ansprechpartner sind dabei u.a. Kostenträger, Gremien, Politikerinnen und Politiker, die Industrie und andere Interssensgruppen in enger Abstimmung mit den offiziellen politischen Vertretren unseres Fachs, der DGOU und der DGOOC. Die Fachgesellschaften werden bei ihren politischen Initiativen durch das Komitee unterstützt.
Spezifische Fragestellungen können hierzu bei Bedarf durch die Mitglieder des Komitees bearbeitet und Stellungnahmen bereitgestellt werden.
Projekte
Aktuelle Projekte des Komitees Gesundheitspolitik
Von der Klinikreform bis zur Registerarbeit: Wir behalten die entscheidenden Entwicklungen im Blick und gestalten sie mit.
Wichtige Themen der letzten Zeit waren die Klinikreform in NRW und auf Bundesebene, Fragen zu Level und Leistungsgruppen, die Diskussion um die Neugestaltug der GOÄ, die Ambulantisierung und Fragen zur Zertifizierung und der Registerarbeit.
Die Diskussionen um die GOÄ zwischen den ärztlichen Vertretern, dem PKV-Verband und der Bundesärztekammer haben erneut deutlich Fahrt aufgenommen. Derzeit werden sämtliche Fachbereiche nochmals intensiv thematisiert. Auch die Endoprothetik steht aktuell wieder verstärkt im Fokus der Verhandlungen. Nach Abschluss der Gespräche werden wir über die Ergebnisse und die weiteren Entwicklungen berichten.
Es wurde eine gemeinsame Stellungnahme von DGOU, DGOOC und DGU unter Einbeziehung der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik erstellt, die diesem Schreiben als Anhang beiliegt.
Die Stellungnahme adressiert das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sowie die hieraus zu erwartenden erheblichen Nebenwirkungen der Kostendämpfungsmaßnahmen auf die Orthopädie und Unfallchirurgie, auch im Bereich der endoprothetischen Versorgung. Beispielhaft sei das verpflichtende Zweitmeinungsverfahren in der Knieendoprothetik genannt. Das Einsparvolumen wird mit 320 Millionen Euro beziffert und macht 20% der Knieendoprothetik aus.