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der Arbeitsgemeinschaft
Endoprothetik GmbH

Handlungsempfehlungen

Hier können Sie Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik nachlesen und als PDF laden.

„Bei den nachfolgenden AE-Handlungsempfehlungen handelt es sich um allgemeine und unverbindliche Empfehlungen, die nach bestem Wissen und Gewissen basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft erteilt werden. Eine patientenindividuelle Behandlung / Beratung wird dadurch nicht ersetzt.“

Publikation aus den AE-Arbeitsgruppen

14. Juli 2020 | von H. Mühlhofer, N. Renz, A. Zahar, M. Lüdemann, M. Rudert, R. Hube, L. Frommelt, R. Ascherl, C. Perka, R. von Eisenhart-Rothe

Einleitung

Die periprothetische Infektion (PPI) einer Endoprothese stellt eine der schwerwiegendsten Komplikationen im Bereich der Orthopädie dar und ist eine der Hauptursachen von Revisionsoperationen.

Handlungsempfehlung für die Antibiotikaprophylaxe bei zahnmedizinischen Eingriffen – ein Update –

Oktober 2020 | von Karl-Dieter Heller, Carsten Perka und Nora Renz

Am 13.06.2016 wurde durch die AE eine Handlungsempfehlung zur Antibiotikaprophylaxe bei zahnmedizinischen Eingriffen abgegeben. Hier wurde von den Autoren trotz fehlender Evidenzlage bei Prothesen mit kurzer Standzeit (unter 2 Jahren) und invasiven („blutigen“) zahnmedizinischen Eingriffen eine einmalige Gabe von Amoxicillin p.o. empfohlen.

Handlungsempfehlung für die Ergebnismessung in der Hüft- und Knieendoprothetik

April 2020 | von Jörg Lützner, Andreas Niemeier, Tilmann Calliess, Philipp von Roth

Hintergrund

Hüft- und Knieendoprothesen zählen mit mehr als 445.000 Eingriffen im Jahr 2017 zu den häufigsten operativen Eingriffen in Deutschland [1] und haben somit eine hohe sozioökonomische Bedeutung. Über das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) werden verschiedene Qualitätsindikatoren (u.a. Komplikationen) verpflichtend während der unmittelbaren stationären Behandlung erfasst, aber nicht darüber hinaus.

Handlungsempfehlung für die radiologische Verlaufskontrolle von primären Hüft- und Knieendoprothesen

April 2020 | von Philipp von Roth, Jörg Lützner, Klaus-Peter Günther, Rudolf Ascherl, Karl-Dieter Heller, Stephan Kirschner, Carsten Perka

Vorwort

Eine verbindliche Handlungsempfehlung für den Zeitpunkt und die Einstellungstechnik postoperativer Röntgenkontrollen nach primären Hüft- und Knietotalendoprothesen gibt es nicht. Jede Röntgenaufnahme muss nach der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) eine rechtfertigende Indikation haben und durch einen entsprechend ausgebildeten Arzt indiziert werden.

Handlungsempfehlung für den Umgang mit frakturierten Keramikinsert- und Keramikkopfbrüchen

15.03.2017 | von Heller K.-D. und Perka C.

Hintergrund und klinisch relevante Fragen

Die Häufigkeit von Kermikbrüchen hat mit Einführung der Delta-Keramik  drastisch abgenommen. Entsprechend der Registerdaten und der Daten der Firma CeramTec kommt es in 1 von 5000 Biolox-Delta-Inserts und 1 von 100 000 Biolox-Delta-Kugelköpfen zu einem Bruch. Daten zu anderen in Deutschland in der klinischen Anwendung befindlichen Keramiken liegen aktuell nicht vor.

Empfehlungen der AE zur Antibiotikaprophylaxe bei zahnmedizinischen Eingriffen

13.06.2016  |  Die (noch) aktuelle meist verwendete Empfehlung ist, keine Prophylaxe bei Zahnbehandlungen bei Endoprothesenträgern zu verabreichen. Diese Empfehlung stützt sich jedoch auf Studien, die für diese Fragestellung eigentlich nicht geeignet sind.

Stellungnahme der AE zur Metallkorrosion

09.06.2016  |  Am 03.06.2016 wurde die Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik durch das BfArM zu der Frage kontaktiert, inwieweit Metallkorrosion bei modularen Verbindungen zwischen dem Konus-Adapter (Kobalt-Chrom-Legierung) und dem Schaft (Titan- Legierung) ein klinisch bekanntes Phänomen darstellt. Einer der ans BfArM gemeldeten Patienten hatten sich zwei Jahre zuvor einer Operation zur Entfernung eines Pseudotumors unterziehen müssen. 

Die intraoperative Gabe von Tranexamsäure (Update 5/2017)

24.05.2017 (Update)  |  von Roth P, Kaufner L, Treskatsch S, Perka C

Vorwort

Die erste Handlungsempfehlung der AE-Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik ist bei den Mitgliedern auf großes Interesse gestoßen zu. Seit Erscheinen der Empfehlung im Juni 2016 sind 95 neue Artikel zum Thema Tranexamsäure (TXA) erschienen, wobei der überwiegende Teil im Bereich der Endoprothetik und der Wirbelsäulenchirurgie publiziert wurde.

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